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Allgemein Von Hund zu Hund

Spendenideen für Hilfsprojekte & Helfer auf vier Pfoten

Zur Weihnachtszeit sind wir spendabel. Warum das so ist? Vielleicht um einmal im Jahr unser Gewissen zu beruhigen und für den Rest des Jahres keinen Gedanken mehr daran verschwenden zu müssen. Das behaupten zumindest böse Zungen. Kein Wunder, dass also ab November Spendengalas, Wohlfahrtsverbände und Tierschutzorganisationen um die Aufmerksamkeit der Spendenwilligen buhlen. Um es Euch einfacher zu machen, stellen Balüchen und ich Euch unsere Herzensprojekte vor. Für alle haben wir diese Jahr schon gespendet oder haben sogar ein monatliches Spendenabo.

Macht Ihr mit oder habt noch andere tolle Vorschläge für Spenden? Dann schreibt es unter den Beitrag in die Kommentare.

1. „Sei Du die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst“

Das Zitat von Mahatma Gandhi hat sich Notpfote Animal Rescue e.V. zum Leitspruch gemacht.

Quelle: Notpfote Rescue e.V.

Barbette Terveer  ist 1. Vorsitzende und Gründerin des Tierschutzvereins aus Düsseldorf. Als ich mit ihr telefoniere kommt sie mit ihrem Team aus ehrenamtlichen Helfern gerade aus Rumäninen.

  • Was machen sie in Rumänien genau vor Ort?
    Wir versuchen Tierheime im Ausland, die wir als förderungswürdig empfinden weiter auszubauen. Wir unterstützen sie in ihren Projekten, auch mit Geldern. Wir fahren mindestens zweimal im Jahr in diese Tierheime und schauen, ob vor Ort alles läuft wie wir uns das vorstellen und wünschen. Durch ein Projekt mit dem Rapper Kollegah hatten wir eine größere Summe an Geld zur Verfügung, die wir sofort dort verteilen, wo die Not groß ist. In diesem Fall waren es 8000 Euro für eine neue Wasserleitung. In Rumänien beginnt jetzt der Winter, denen friert das Wasser in den Leitungen ein. Und das ist lebensnotwendig.
    Außerdem haben wir 37 Hunde aus diesem Tierheim bekommen. Es sind nur 37 Hunde von über 500. Aber für diese Hunde bedeutet es eine Zukunft.
  • Was ist die zentrale Aufgabe von Notpfote?
    In erster Linie geht es darum dass wir Hunde umquartieren, nach Deutschland holen. Solange 60.000 Strassenhunde in Bukarest leben, alle Tierheime überfüllt sind und massiv getötet wird, solange holen wir die Hunde raus. Wir haben wöchentlich Transporte. Aber immer in Kombination mit Förderung vor Ort. Allein diesen Monat haben wir 10.500 Euro an zwei Tierheime gespendet. Für nächstes Jahr ist ein groß angelegtes Kastrationsprojekt geplant. In Rumänien haben die Menschen kein Geld für Kastration und werfen die Welpen einfach auf die Strasse. Und die landen wieder im Tierheim.Wir arbeiten aber nicht mit Tötungsstationen zusammen. Wir geben Menschen kein Geld, die Hunde töten. Das ist unseriös. Aufklärung ist der Schlüssel. Wir möchten Tierheime im Ausland aufbauen, die vor Ort viel bewirken wollen, die Bürger aufklären, in Schulen gehen und sensibilisieren.
  • Was ist die größte Herausforderung für Sie? Oder welche Hilfe benötigen sie besonders dringend?
    Am meisten hapert es bei der Spendengenerierung. Wir finanzieren uns zu 100% aus Spenden. Wir arbeiten alle ehrenamtlich, zahlen uns selbst noch nicht mal Aufwandsentschädigungen und sind stark eingebunden.

    Neben Spenden sind wir auch immer dringend auf der Suche nach Pflegestellen. Im Umkreis von 250km von Düsseldorf. Wir arbeiten zwar mit sechs Tierheimen zusammen, die Platz haben und gerne unsere Hunde nehmen, aber alle Hunde gehen trotzdem erstmal zu einer Pflegestelle. Dort werden sie nochmal neu von uns eingeschätzt. Wir nehmen keine aggressiven Hunde. Es kommt schon vor, dass die Hunde anfangs ängstlich sind. Aber sie sind umso freundlicher, wenn sie Vertrauen gefasst haben.
    Wir erwarten, dass die Tierheime im Ausland die Hunde an Menschen gewöhnen und sie gut finden. Sie werden an die Leine gewöhnt oder gehen in die Hundeschule. Eins von unseren Tierheimen hat sogar eine eigene Hundeschule. Sie können also sehr gut an Familien vermittelt werden.
  • Wie gehen Sie mit dem Leid um, was sie vor Ort erleben? Das stelle ich mir unerträglich vor.
    Es ist echt heftig. Auch jetzt als wir in Rumänien waren. Es sind minus 20 Grad. Die Hunde haben gezittert, haben keine Häuser, sondern sind nur umzäunt. Aber Gott sei Dank suchen wir die Tiere nicht aus, die mit uns ausreisen. Das machen die Tierheime vor Ort. Und wir nehmen dann die, die sie als geeignet empfinden. Egal, ob sie schön oder hässlich sind oder sie nur drei Beine haben. Das macht es für uns einfacher. Wir müssen nicht entscheiden. Und letztlich ist das Leid für uns ein Ansporn weiter zu machen.

„Notpfote“ kann nicht alle Hunde retten, also retten sie alle, die sie retten können. Und Ihr könnt Ihnen dabei helfen.  Adoptiert einen Hunde, werdet zur Pflegestelle, spendet Geld, teilt und likt die Facebook und Instagram-Posts, übernehmt Patenschaften oder unterstützt die Fahrerketten. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Klickt hier und erfahrt mehr. 

2. „Helfen verleiht Flügel

Jacqueline Boy und ihren Verein „Kinderschutzengel“ habe ich bereits in einem Blogbeitrag vorgestellt. 2005 wurde der Berliner Verein von ihr gegründet und seit dem arbeitet sie mit ihren sieben Therapiehunden ehrenamtlich in Vollzeit: Ich bewundere sie sehr dafür.

Engel auf vier Pfoten

  • Was hat sich Kinderschutzengel zur Aufgabe gemacht?
    Wir unterstützen chronisch kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche und ihre Familien bundesweit, in dem wir mit unseren Hunden Kraft, Lebenswillen und ein Lächeln schenken.
  • Wie arbeitet das Team?
    Wir besuchen Kinder direkt auf den Krankenstationen. Die Hunde legen sich dann z.B. ganz eng an das Kind. Dass lässt den Blutdruck und den Herzschlag sinken. Spastiker entkrampfen und werden locker, öffnen die Hände und Schwerbehinderte lächeln. Wir besuchen aber auch Kinder, die auf ein Spenderorgan warten und schenken damit einfach nur einen Glücksmoment.
    Weihnachten ist eine besondere Zeit für uns. Nicht jeder kann das Fest sorgenlos zu Hause unter dem Baum verbringen. Für die, die auf den Krankenstationen bleiben müssen, bringen wir Weihnachten auf die Stationen. Der Weihnachtsmann kommt und verteilt kleine Geschenke.
  • Wie finanzieren Sie sich?
    Kinderschutzengel wird zu 100% aus Spenden finanziert
  • Welche Herausforderungen müssen Sie bewältigen?
    Aus wirtschaftlichen Gründen springen uns immer mehr große Sponsoren ab, die uns bisher mit Spielsachen und Stofftieren versorgt haben.  Umso mehr sind wir auf Spenden von einzelnen Personen angewiesen.
  • Was für Hilfe wird benötigt?
    Für uns ist gerade am wichtigsten, dass wir die 350 Kinder in vier Kliniken zu Weihnachten beschenken können. Deswegen hoffen wir auf eine großen Beteiligung an unserer „Kinderschutzengel-Karton Aktion“. Jeder kann einen Schuhkarton etwas bemalen und mit kleinen Geschenken füllen. Wir brauchen für 100 Babys Geschenke, wie Spieluhren, Schnuffeltiere und Spieluhren. Für die größeren Malbücher, Puppen, Lego oder Playmobil. Hauptsache alles ist neu verpackt. Das ist wichtig wegen der Hygiene Vorschriften in den Krankenhäusern.

Aber nicht nur Sachspenden sind willkommen. Wenn Euch die Zeit fehlt, könnt ihr natürlich auch ganz einfach finanzielle Unterstützung schenken. Hier direkt die Infos zum Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:DE08100205000001151500
BIC: 
BFSWDE33BER

3. „Tiere sind nicht dazu da, sie in irgendeiner Form ausbeuten.“

Ich möchte Euch jetzt noch eine Spendenaktion ans Herz liegen, die mir ebenfalls viel bedeutet. Ich bin oft den Tränen nahe, wenn ich die neuen Posts von PETA Deutschland bei Instagram sehe. Auf die Internetseite von PETA schaffe ich es kaum, weil es mir zu nahe geht. Aber ich verschließe meine Augen nicht, denn ich muss wissen, um etwas zu tun.  Und dank PETA weiß ich es. Ich spende nicht nur Geld, sondern unterschreibe für mich wichtige Petitionen, in der Hoffnung ein Stück weit zum Wohl der Tiere beizutragen.  PETA Deutschland setzen sich seit 1993 auch hier in Deutschland für die Rechte der Tiere ein.

Loulou von Brochwitz: Tiere haben keine Lust, Dein Sklave zu sein!

Aufgabe:
PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Sie kämpfen gegen Tierquälerei und Missbrauch, betreiben dafür Aufklärung an der Öffentlichkeit und stärken das Mitgefühl für Tiere. Mit der Vision einer Welt, in der Tiere nicht ausgebeutet oder gequält werden. Sie sind der Meinung, dass Tiere aus KEINEM Grund ausgebeutet werden dürfen. Sei es für Bekleidung, Experimente oder für unsere Ernährung.

Arbeitsweise:
PETA ist bekannt für ihre spektakulären Aktionen und Kampagnen, Enthüllungen durch Undercover-Ermittlungen, sowie unzählige Erfolge für die Tiere. Ihre Aufklärung zu Tierversuchen, Missständen in der Bekleidung-, Ernährungs- und Unterhaltungsindustrie sind so wichtig. Damit wir die Augen nicht verschließen und hinschauen, sind ihre  Fotomotive oft schonungslos ehrlich und realistisch.  Die Kampagnen und Aktionen haben oft weitreichende und anhaltende Veränderungen zur Folge, die die Lebensqualität von Tieren enorm verbessern und den Tod von Tausenden von Tieren verhindern.

Finanzierung:
PETA Deutschland e.V. ist eine eingetragene, gemeinnützige Organisation, die keine staatliche Unterstützung erhält, sondern ausschließlich von Spenden getragen wird.

Kritik:
Natürlich weiß ich um die vereinzelte, aber harte Kritik an PETA USA. Ich habe mich lange mit Vorwürfen gegenüber der Organisation auseinander gesetzt. Viele Artikel gelesen, Ursprünge recherchiert und sogar mit anderen Tierschutzorganisationen gesprochen. Meine intensive Auseinandersetzung mit der Arbeit, den Themen, die mich so berühren, bestärkt mich sogar darin eine Spendenaktion  im Namen von „Balu from the Blog“  ins Leben zu rufen. Wir haben das kleine Ziel im nächsten Jahr 300 Euro für PETA zu sammeln und hoffe dabei auf Eure Mithilfe.

Hier gehts zu unsere Spendenaktion

Jeder soll und muss für sich entscheiden welches Hilfsprojekt er unterstützt. Ich weiß, dass Ihr ein Herz habt und helfen könnt.

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